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SAMSTAG, 22.7.2017
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08.03.2016
Entscheidung zum Kunstrasen erfolgt erst im Rat
Die politischen Meinungen zur Finanzierung eines zweiten Kunstrasenplatzes gehen auseinander. Beschluss am Montag.
Dass die Politik den Bau eines Kunstrasenplatzes am Höferhof beschließen wird, gilt als sicher. Unklar ist aber bis heute, ob darüber hinaus auch der Bau eines zweiten Platzes mit künstlichem Grün finanzierbar ist. Diese Entscheidung soll nun in der Sitzung des Stadtrates am kommenden Montag fallen. Im Haupt- und Finanzausschuss, dem letzten vorberatenden Fachausschuss vor der Ratssitzung, in der der Haushalt 2016 beschlossen wird, gab es gestern Abend keinen politischen Beschluss, ob und wie die Finanzierung eines zweiten Kunstrasenplatzes wirtschaftlich darstellbar ist.

Die politischen Meinungen zu dem Thema gehen weiterhin auseinander. Manfred Schmitz-Mohr (Bürgerforum) sprach sich eindeutig dafür aus, nur den Platz am Höferhof anzugehen. "Wir bleiben bei unserer Meinung, dass wir nur einem Platz zustimmen. Aus finanzpolitischer Sicht geht es nicht anders", sagte Schmitz-Mohr.

Jürgen Manderla (FDP) schloss sich dieser Meinung an: "Wir wollen jetzt einen Kunstrasenplatz, dafür sollten alle zur Verfügung stehenden Mittel verwendet werden, weil der Kämmerer dann die wenigsten Kredite aufnehmen muss." Er wiederholte seine Aussage aus der letzten Ausschusssitzung: "Wir brauchen auch einen zweiten Kunstrasenplatz - aber erst nach dem Haushaltsausgleich."

Jochen Bilstein (SPD) gab zu, dass es nicht einfach sei, die Wirtschaftlichkeit der Finanzierung eines zweiten Kunstrasens nachzuweisen. Es werde aber noch an einer Lösung gearbeitet. Laut Kämmerer sei die Finanzierung für einen Platz über 15 Jahre darstellbar. "Wenn wir das auch für einen zweiten Platz nachweisen können, wird dazu ein Beschluss gefasst." Dafür werde aber noch etwas Zeit benötigt, daher solle eine Entscheidung erst in der kommenden Woche fallen. Christian Klicki (CDU) zeigte sich optimistisch, "dass wir die Wirtschaftlichkeit nachweisen können". Der Landrat habe mitgeteilt, dass sich die Kommunalaufsicht des Kreises nicht darauf beschränke, ob ein oder zwei Plätze gebaut werden. "Die Stadt soll beweisen, dass eine solche Investition wirtschaftlich ist", sagte der CDU-Chef.

Henning Rehse (WNKUWG) schloss sich der Meinung von CDU und SPD an. Kämmerer Bernd Hibst machte noch einmal deutlich, dass die Stadt einen "Kreditdeckel" zu beachten habe - "und dieser ist bereits jetzt überschritten".

Jürgen Manderla mahnte, daran zu denken, Rücklagen für die Unterhaltung und Pflege eines Kunstrasenplatzes sofort einzuplanen. Er nannte eine Größenordnung von etwa 60.000 Euro an Rücklagen pro Jahr. Remscheid sei in diesem Zusammenhang ein schlechtes Beispiel, wie es nicht gemacht werden solle: Dort können laut Manderla keine Kunstrasenplätze mehr gebaut werden, weil die derzeitigen Plätze zu hohe Unterhaltungskosten nach sich ziehen würden. "Das ist lächerlich. Die Rückstellung für die Plätze muss von Anfang an erfolgen", betonte der FDP-Fraktionsvorsitzende.

Christian Klicki stimmte zu. Er sei weiterhin guter Dinge, dass ein zweiter Platz finanzierbar ist. Dazu forderte er ein "stichhaltiges Konzept". Man müsse einen Spagat schaffen zwischen Sparen und Investieren. "Wir tun alles, um den Haushaltsausgleich zu schaffen, wir wägen bei jeder Entscheidung ab", versicherte Klicki.


RP, Sebastian Radermacher, 8.3.2016



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