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22.11.2018
Eifgen: Der erste Spatenstich ist gemacht
Am Tennenplatz wird ab sofort gearbeitet. Spätestens zum Sportabitur soll die Anlage fertig sein.
Es war ein symbolischer Akt, der da am Donnerstag im Eifgen stattfand. Delegierte der Stadt, der Schulen und Sportvereine nahmen Spaten in die Hand und simulierten harte Arbeit. Für die Stadt und die Bürger wird dieser Beginn eine große Bedeutung haben. Vor allem aber für die Schüler der angrenzenden Schulen und die Breitensportler und Fußballer. Denn lange haben sie auf eine innenstadtnahe Sportanlage gewartet. Jetzt fand der Spatenstich für den Umbau des Eifgenstadions statt.

Wie berichtet, geht es erst einmal um den oberen Tennenplatz. Dort entstehen drei Kugelstoßbahnen, eine Anlage zum Speerwurf sowie eine Weitsprunggrube. „Wir fangen sofort nach dem Spatenstich an“, kündigte Betriebshofleiter Volker Niemz an. Der Betriebshof wird die etwa eine Million Euro teuren Umbauarbeiten selbst vornehmen, so dass die Stadt Geld spart.

Insgesamt umfasst das Feld des oberen Platzes rund 7000 Quadratmeter. 3500 davon sollen mindestens für das geplante neue Hallenbad freigelassen werden.

Lehrer wollen bei verschiedenen Handgriffen helfen

Die Lehrer der angrenzenden Schulen, federführend der Sekundarschule, des Gymnasiums und der Waldschule, haben sich bereit erklärt, den einen oder anderen Handgriff mit zu erledigen. Schließlich werden die Schulen das Gelände auch intensiv nutzen. Bei gutem Wetter sind es oft fünf bis sechs Schülergruppen, die ihren Sportunterricht auf der Anlage absolvieren. Außer Sekundarschule, Gymnasium und Waldschule kommen auch Schüler der Katholischen Grundschule zum Trainieren ins Eifgen.

"Wir freuen uns, dass die Sache nun endlich ins Rollen gekommen ist", sagt Sportlehrer Torsten vom Stein, der sich als Pädagoge der Sekundarschule aktiv im "Arbeitskreis Eifgenstadion" eingebracht hat. "Zu Anfang der Planung für das Stadion waren wir in den Schulen überhaupt nicht zufrieden mit der Entwicklung", erzählt vom Stein. Der Grund: Der Sportunterricht war in der ursprünglichen Planung kaum oder gar nicht berücksichtigt. Vom Stein: "Nachdem wir uns eingebracht haben, lief es aber recht gut." Wichtig sei jetzt, dass die Anlage bis zum Sportabitur im Frühjahr genutzt werden kann. Das sei aber gewährleistet, unterstrich Tiefbauamtsleiter Harald Drescher. Dann sei der Weg geebnet für den großen Stadionbau, der im Frühjahr im Eifgen beginnen soll. "Wir wollen das nahtlos machen", sagte Drescher. Dann soll das Eifgenstadion mit Kunstrasen ausgelegt werden.

Fußballfeld wird ähnlich wie in Dabringhausen

Dort sollen die Abmessungen für den mit Sandgummi befüllten Kunstrasenplatz unverändert bleiben. Das Fußballfeld mit Kunstrasen soll wie in Dabringhausen die Maße 100 Meter mal 66 Meter haben. Weil an der Leichtathletik-Anlage im südlichen Bereich ein kleines Segment wegfällt, will die Stadt diese Kosteneinsparung nutzen, um für den Schulsport auf der Südseite der Sportanlage weitere Sprintbahnen für den 100-Meter-Sprint zu erstellen. Eine weitere, also dritte Rundlaufbahn zur Leichtathletik sei optional. Allerdings nur dann, wenn sich ein Sponsor dafür finden würde.

Bürgermeister Rainer Bleek bedankte sich vor allem bei Schulen, Sportvereinen, aber auch dem Leiter des Ausschusses für Freizeit, Tourismus und Sport, Karl-Heinz Wilke. Allerdings musste er auch auf einen Wermutstropfen aufmerksam machen. Der SSV Dhünn wird sich so schnell keine Hoffnungen auf einen Kunstrasenplatz machen können: "Das ist die teuerste Anlage. So lange wir im Haushaltssicherungskonzept sind, werden wir das nicht stemmen können", sagte Bleek.

rga, Anja Carolina Siebel, 22.11.2018


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