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VEREIN
15.6.2020
1000 Laufmeter Kabel für die neue Flutlicht-Anlage
Das Fußball-Areal an der Staelsmühle ist derzeit eine große Baustelle. Die Aktiven des SSV Dhünn wollen den Kunstrasen bis Oktober spielbereit haben. Die Gräben und die Fundamente für die Lichtmasten werden diese Woche fertig.
Der zuletzt gerne als "Kartoffel-Acker" verschriene Tennenfußballplatz an der Staelsmühle in Dhünn ist kaum noch zu erkennen: Er ist eine handfeste Baustell. Die grau-rote Asche, die einst den Platz bedeckte, ist komplett abgetragen und liegt an einem Hang am äußersten Ende des Geländes. Etwa ein Meter tiefe Gräben säumen die Ränder des ehemaligen Kicker-Grunds und können nur über darüber gelegte Gerüstbohlen passiert werden. In den Gräben liegen neue Stromleitungen, die in Zukunft vor allem die Flutlicht-Anlage speisen. Ausgeschachtete Gruben zeigen schon jetzt, wo neue Flutlicht-Masten in Stellung gebracht werden.

Die Aktiven vom SSV Dhünn geben derzeit sichtlich Gas, um den Bau des neuen Kunstrasen-Platzes zu forcieren. "Bisher funktioniert der Zeitplan", sind der Vorsitzende des SSV-Dhünn-Fördervereins, Dirk Prothmann, und sein Stellvertreter Stefan Eckstein frohen Mutes. Ihr Plan hatte einen Beginn der Arbeiten für Anfang Juni vorgesehen, was geschafft wurde, und geht von einer Fertigstellung des Kicker-Grüns im Oktober aus.

Insgesamt haben die SSV-Aktiven 400 Meter Gräben ausgeschachtet und darin rund 1000 Laufmeter Kabel verlegt. "Die Gräben und die Fundamente für die Lichtmasten werden im Laufe dieser Woche fertig", beschreibt Sebastian Sieg das nächste Etappenziel. Sieg koordiniert gemeinsam mit Michael Weiden die Arbeiten und die helfenden Hände: "Zu den Einsatztagen laden wir immer Abteilungen des Vereins dazu. Heute ist beispielsweise die Jugendabteilung an der Reihe, zum abschließenden Pflastern bitten wir die Alt-Herren-Kicker", sagt Weiden und deutet auf die Mitglieder der SSV-Jugend, die den erhaltenswerten Zaunpfosten einen neuen anthrazitfarbenen Anstrich verpassten. "Gerade sind schon fast zu viele Helfer da, denn die müssen ja alle organisiert werden. Aber besser mehr als weniger", betont Weiden und fügt hinzu: "Der Umbau des Platzes ist für mich wie ein eigenes Kind." Von der alten Flutlicht-Anlage bleiben drei Masten erhalten, vier werden erneuert. "Die zwei bisherigen auf Höhe der Platzmitte standen nie genau in der Flucht der Mittellinie. Das wird unter anderem geändert", blickt der SSV-Vorsitzende Friedhelm Wendel aus: "Und einen der bisherigen Masten erhalten wir für die benachbarte Tennis-Abteilung." Die habe auch gleich neue Stromversorgungsleitungen bekommen, da die Gräben einmal geöffnet waren. Und einen neuen Haus-Anschluss hat der Energieversorger BEW auch an den Sportplatz installiert.

Die nächsten Schritte hat der SSV-Arbeitskreis "Kunstrasen" bereits im Fokus, wie Sebastian Sieg erläutert: "Jetzt kommt eine zehn Zentimeter starke Ausgleichsschicht mit Sportplatz-Schotter auf den Platz: Übernächste Woche werden die Kantensteine geliefert. Deren Setzen dauert dann etwa zwei Wochen."

"Bislang ist hier alles in Eigenleistung des Vereins passiert", sagt Stefan Eckstein. Die elastische Tragschicht und der Kunstrasen werden Sache einer Fachfirma sein. "Das soll Mitte August passieren. Dafür brauchen wir dann unbedingt trockenes Wetter."


RP, Stephan Singer, 15.6.2020


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