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SAMSTAG, 16.12.2017
VEREIN
18.12.2014
Alle Kommunalpolitiker wollen den ersten Kunstrasen
Der Stadtrat hat in der letzten ordentlichen Sitzung des Jahres einstimmig der Empfehlung des Ausschusses für Sport, Freizeit und Tourismus entsprochen, 5000 Euro für eine Machbarkeitsstudie bereitzustellen sowie 30000 Euro für die ersten Phasen der Planungskosten für einen ersten Kunstrasenplatz in Wermelskirchen.
Damit verzichteten alle Fraktionen auf die haushaltsrechtlich knifflige Forderung, schon heute Gelder für den tatsächlichen Bau im Haushaltsplan auszuweisen; der Fachausschuss hatte das entsprechend dick unterstreichen wollen, sich dann jedoch überzeugen lassen davon, dass Machbarkeitsstudie hier nicht als Synonym für Verhinderungstaktik gemeint ist.

Oliver Platt sagte fürs Bürgerforum, dass es schwierig genug werde, alle betroffenen Vereine "mitzunehmen", weil es zunächst nur um einen einzigen Platz gehe, wiewohl vier Vereine interessiert sind: SV 09/35, TV Dabringhausen, SSV Dhünn und TuRa Pohlhausen. Es müsse also darum gehen, einen Standort zu finden, den so viele wie möglich erreichen können. Platt: "Die Stadt baut einen Kunstrasenplatz für alle und nicht einen Fußballplatz." Wenn möglich, sollte Schulsport stattfinden können. "Wir wollen nicht, dass Wermelskirchener Kinder in anderen Städten spielen", sagte Christian Klicki (CDU) und fügte hinzu, dass für den Kunstrasen zu sein, nicht bedeute, gegen Haushaltssicherung zu sein.


Heinz-Jürgen Manderla (FDP) sagte, dass er keine Fraktion im Rat der Stadt Wermelskirchen kennte, "die den Kunstrasenplatz nicht will". Wobei noch nicht über die Folgekosten gesprochen sei, müsse man doch 15 000 Euro pro Jahr zurücklegen, um in 15 Jahren einen neuen Rasen kaufen zu können.

"Ein bisschen anmaßend" fand Manderla das Schreiben von TuRa Pohlhausen ("Von der Stadt erwarten wir..."). Das hat im Rathaus "Befremden" ausgelöst.

rga, Thomas Wintgen, 17.12.2014


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