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I. MANNSCHAFT
26.02.2020
Schmidt sieht großartige Entwicklung
Ex-Profi will mit dem SSV Dhünn aufsteigen. Die Jugend liegt ihm sehr am Herzen.
Andreas Dach im Gespäch mit Dennis Schmidt.
Am kommenden Wochenende wird es in der Fußball-Kreisliga A wieder ernst. Wie fit sind Tabellenführer SSV Dhünn und sein Kapitän?

Dennis Schmidt: Wir haben unser Trainingspensum gut durchgezogen, inklusive diverser Fitnesseinheiten in der Medora. Unser Kader hat sich nicht verändert – es gibt keine Zu- und keine Abgänge. Insofern sind wir guter Dinge.

Der erste Gegner heißt BV 10 Remscheid. Sollte doch machbar sein, oder?

Schmidt: Das haben Sie gesagt. Wir sind jedenfalls gewarnt, weil wir uns im Hinspiel sehr schwergetan haben.

Sie sind jetzt in der dritten Saison bei den Dhünnern. Wie bewerten Sie die Entwicklung?

Schmidt: So langsam ernten wir die Früchte unserer Arbeit. Wir haben viel investiert, um den Platz an der Sonne einzunehmen. Jetzt wollen wir ihn auch nicht mehr hergeben. Im gesamten Jahr 2019 haben wir kein Pflichtspiel verloren. Das ist schon ein Brett.

Dabei mussten Sie sich schon mit einigen Top-Gegnern auseinandersetzen.

Schmidt: Wir haben unter anderem unsere ärgsten Meisterschaftskonkurrenten Burscheid und Struck bezwungen, dazu im Pokal die Bezirksligisten Dabringhausen und Bergisch Born. Was definitiv auch etwas mit unserer taktischen Flexibilität zu tun hat. Diesbezüglich sind wir schon sehr, sehr weit und können während eines Spiels auf Veränderungen spontan reagieren. Die Mannschaft weiß dann genau, was sie dann zu tun hat.

Was auch auffällt: Die Spieler wirken stets hochmotiviert, sind heiß von der ersten bis zur letzten Minute.

Schmidt: Ja, die Jungs brennen. In den Topspielen sind wir regelrecht on fire. Wir wollen in die Bezirksliga.

Manche sagen, der Aschenplatz würde den Dhünnern entgegenkommen.

Schmidt: Das ist doch schon lange nicht mehr der Fall. Wir sind längst nicht mehr der SSV, der den Ball nach vorne schlägt und dann mal guckt, was passiert. Wir wollen Fußballspielen. Und das funktioniert auf einem Kunstrasen halt besser.

Zudem gibt es einen sehr großen Zusammenhalt innerhalb des Vereins.

Schmidt: Das habe ich in der Form noch nicht erlebt, und ich habe ja schon einige Vereine kennengelernt. Da bringen sich viele mit großem Engagement ein. Wir haben einen eigenen Fanshop, wir planen den Tanz in den Mai, wir haben eine Mallorca-Kneipe als Trikotsponsor und vieles mehr.

Wie weit sind die Bemühungen um einen modernen Untergrund gediehen?

Schmidt: Ich höre diesbezüglich viel, ich weiß aber nicht wirklich viel. Wenn alles so läuft, wie sich der Verein das vorstellt, dann rollen im Sommer die Bagger an. Wir brauchen dringend einen Kunstrasenplatz. Und damit meine ich noch nicht einmal die 1. Mannschaft, sondern vor allem die Jugend. Wie soll man jungen Leuten schmackhaft machen, für uns zu spielen? Mit einem Aschenplatz kannst Du niemandem mehr anlocken.

Nachwuchs – schon wieder ein gutes Stichwort. Sie sind Leiter der Fußballschule von Fortuna Düsseldorf und schlagen mit ihr im Sommer für drei Tage in Wermelskirchen zu einem Fußball-Camp auf. Verraten Sie uns bitte Details.

Schmidt: Es wäre fatal, wenn man als gebürtiger Wermelskirchener nicht auch einmal ein solches Camp am Standort anbieten würde. Es findet vom 20. bis 22. Juli täglich zwischen 9 und 16 Uhr im Eifgen-Stadion statt und ist für Jungs und Mädchen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren gedacht. Fünf professionell ausgebildete Trainer werden sich um bis zu 48 junge Fußballer kümmern.

Was kostet die Teilnahme?

Schmidt: Mitglieder des SV 09/35 Wermelskirchen müssen 149,95 Euro bezahlen, alle anderen 159,90 Euro. Neben dem breiten Trainingsspektrum, welches wir anbieten, schnüren wir ein weiteres spannendes Programm. Mit Mittagessen, Obstpausen, Dribbelparcours, Urkunden, Eintrittskarten für ein Heimspiel von Fortuna Düsseldorf und einigem mehr. Es lohnt sich also auf jeden Fall.

PERSÖNLICH
DENNIS SCHMIDT
Der ehemalige Profi-Fußballer ist Kapitän des SSV Dhünn und führt mit dem A-Kreisligisten die Tabelle an. Er wurde am 18. April 1988 geboren und lebt mit Partnerin Sabrina und dem gemeinsamen Töchterchen Luna (knapp 16 Monate alt) in Meerbusch. Der Leiter der Fußballschule von Fortuna Düsseldorf ist mit der A-Jugend von Bayer Leverkusen Deutscher Meister geworden und hat unter anderem für den VfL Osnabrück, den SV Darmstadt 98, den SV Wehen Wiesbaden und den Wuppertaler SV gespielt.

rga, 26.02.2020



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