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3.2.2007
Acht Wermelskirchener Sportler ausgezeichnet
Die Luft blieb Eric Weik weg, als ihn Sara Sheikh mit einem spektakulären Wurf, dem Tomo Nage, auf die Matte befördert hatte. Den Bürgermeister ruckzuck aufs Kreuz gelegt. Das schafft so schnell keiner. Da muss erst ein Judo-Floh kommen. Ein kurzer Showkampf machte es möglich.
Im Rahmen der frisch aufpolierten Wermelskirchener Sportlerehrung am Donnerstagabend in der "Bergischen Sportarena" war Sara die Ehre vergönnt, dem Stadtoberhaupt beim Randori (Freikampf) den Atem zu rauben.
Nicht zu Unrecht: Schließlich zählte die 17-jährige Judoka zu den von Jürgen Weiher (Stadtsportverband) und Bernd Meyer (Sportausschuss) Ausgezeichneten. Mit ihrem 3. Platz 2006 bei den Deutschen Meisterschaften U 20 (bis 44 kg) wurde die Gymnasiastin zum zweiten Mal nach 2004 zur Ehrung eingeladen.

Die dreifache Westdeutsche Meisterin befand sich in illustrer Gesellschaft von sieben weiteren Mitstreitern: Max Paas (SSV Dhünn), Inline-Speed-Skater mit einem 3. Rang bei den Deutschen Meisterschaften (DM) im Doppelmarathon (85 km); Moritz Eisbach, Weltmeister U 15 in der Schweiz im Einradfahren, Disziplin "langsam rückwärts"; Jonas Ulinski (SSV Dhünn), 2. Platz bei der DM U 17 im Judo; Jörg Steinwascher und Giuseppe di Magno (beide Dhünn), Erste bei der Judo-DM in der Kata, sowie die Karate-Geschwister Dennis und Carina Leithäuser, die deutsche Vize-Titel im Kumitee und der Kata holten.

Zumeist waren es Kampfsportler, die aufs Schild gehoben wurden. So war es logisch, dass der Judo-Club Wermelskirchen den Anwesenden eine Vorführung bot, die Katrin Borchardt und Patrick Erbach auf die Beine gestellt hatten. 25 Kinder zeigten Techniken, gingen auf die Geschichte der Sportart ein, bis zum Gründer des Judo, dem Japaner Jigoro Kano, zeigten wie Judo, übersetzt "der sanfte Weg", um die Welt ging.

Eric Weik hat die Sportart einst in Stuttgart als Bub betrieben. Obwohl er im Vorfeld der Einlage tierisch nervös war, klappte es besser als erwartet. Und abgesehen von den geplanten Tomo Nage machte Weik spontan Judo-Rollen mit. Die Übung gelang. Gelernt ist gelernt. Auch wenn es mittlerweile 26 Jahre zurückliegt.

Manko war die Lautstärke auf dem Squash-Court nebenan, die den Ablauf beeinträchtigte. Daraus lässt sich lernen. Ansonsten erhielt die neu konzipierte Ehrung, die Nadja von Foller (Sportamt) organisiert hatte, mit gemütlichem Essen und Beisammensein viel Lob.

03.02.2007, rga
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